Jugend forscht

Der Wettbewerb Jugend forscht (kurz: Jufo) ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik, der besonders Leistungen und Begabungen in diesen Bereichen fördert. Veranstalter des alljährlich stattfindenden Wettbewerbs „Jugend forscht“ ist die Stiftung Jugend forscht e.V., die Ausrichtung der einzelnen Regional- und Landeswettbewerbe erfolgt zusammen mit Patenunternehmen, der Bundeswettbewerb wird jährlich wechselnd bei einem der Patenunternehmen ausgetragen.

Weitere Infos:   www.jugend-forscht.de

Runde 2017

Vier Sonderpreise gewonnen

Landauer Realschule war erfolgreich bei „Jugend forscht“

 

Landau. Mit beachtlichen Erfolgen kamen die Schüler der Viktor-Karell-Realschule mit ihrem Betreuungslehrer Matthias Hanauer vom „Jugend forscht“-Wettbewerb aus Passau zurück. Drei der teilnehmenden Gruppen wurden mit vier Sonderpreisen ausgezeichnet. Hannah Willnecker, Svenja Wendl und Hannah Hundsrucker (alle 5b) hatten sich mit der Abschätzung von Menschenmassen durch Parketierung beschäftigt. Gerade bei großen Menschenansammlungen wie Demonstrationen ist es immer schwierig, die Anzahl der Personen zu schätzen. Die drei Mädchen bastelten kleine, durchsichtige Kärtchen, die man über das Bild legen kann. Jedes Kärtchen steht dabei für eine bestimmte Anzahl an Menschen.

 

Natalie Eckl und Fabienne Geiger (beide 9b) hatten das Problem, dass ihre kleinen Geschwister gerne bastelten und anschließend immer alles in den Mund nahmen. Dadurch kamen sie auf die Idee, einen Kleber zu entwickeln, der ganz auf chemische oder giftige Zusätze verzichtet. Auf Basis von Mehl und Wasser entwickelten sie verschiedene Zusammensetzungen und untersuchten ihre Klebewirkung. Zu einem großen Problem wurde, dass die meisten selbst entwickelten Kleber nach einigen Tagen zu schimmeln begannen.

 

In der Preisverleihung gleich zweimal aufgerufen wurden Simon Harbeintner und Sophia Schneider (beide 9a): Sie hatten in das Fallrohr einer Dachrinne einen Generator zur Stromerzeugung eingebaut. Der Kamin eines Ofens hatte ebenfalls einen Generator erhalten. Beide zusammen erzeugen so Strom, der entweder in einer Batterie gespeichert werden konnte oder direkt zum Verbraucher weitergeleitet wurde. Der Verband der deutschen Ingenieure (VDI) und die „Jugend forscht“-Organisation überreichten den beiden mit Geld dotierte Sonderpreise.

 

 

Erfolgreiche Teilnahme bei „Jugend forscht“: Die Landauer Realschülerinnen und -schüler erhielten vier Sonderpreise. Direktor Josef Wimmer und Betreuungslehrer Matthias Hanauer überreichten die Wettbewerbsurkunden.

 

 

 

Nachwuchswissenschaftler bei „Jugend forscht“
18 Schüler der Viktor-Karell-Realschule fahren zum Regionalentscheid an die Uni Passau
 
Landau. „In erster Linie geht es nicht darum, Pokale abzuräumen. Viel mehr sollen die Schüler möglichst viel lernen“, sagt Matthias Hanauer, Koordinator des MINT-Bereichs an der Viktor-Karell-Realschule in Landau. Was der Betreuer für die Fächer in den Themenbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik meint: Insgesamt 18 Nachwuchsforscher in sieben Teams nehmen am niederbayerischen Regionalentscheid von „Jugend forscht“ teil, der am 9. und 10. März an der Universität Passau stattfindet. Zur Einstimmung fand am Montagmittag im Physiksaal der Realschule eine erste Besprechung mit allen Teilnehmern sowie deren Eltern statt.


Der Wettbewerb „Jugend forscht“ ist der größte europäische Jugendwettbewerb in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik, der besondere Leistungen und Begabungen in diesen Bereichen fördert. „Freiwillig“, das betont der Studienrat, haben Schüler sich verschiedenen Fragestellungen in den Bereichen Physik, Chemie, Arbeitswelt, Mathematik und Technik gewidmet, die sie im März an der Uni Passau der Jury vorstellen werden.


Unter dem Arbeitstitel „Magic Putty“ widmen sich Daniel Büchner, Simon Vilsmeier und Tobis Seidel aus der Klasse 9b der Frage, wie man aus einfachen Haushaltsmitteln wie Stärke, Öl, Spülmittel, Zahnpasta oder Shampoo Knete herstellt.
Ob Getränkehersteller bei ihren Angaben vieles beschönigen oder gar die Wahrheit erzählen, haben Tobias Büchner, Ralf Rembeck und Georg Stegmüller (Klasse 9b) untersucht. Unter anderem von Fanta, Cola und verschiedenen Säften haben sie durch eine Dichte-Messung den tatsächlichen Zuckeranteil des jeweiligen Getränks ermittelt.


Die Tatsache, aus einer musikalischen Familie zu stammen, hat Raphaela Bauer zusammen mit ihrer Partnerin Jasmin Wimmer dazu verleitet, eine Frequenz- und Lautstärkenmessung bei Instrumenten vorzunehmen. Ihre Untersuchungen durchgeführt haben die beiden Mädchen aus der Klasse 7d unter anderem an Klavier, Blockflöte, Klarinette, Gitarre, Schlagzeug und Kuhglocken.


Einen kinderfreundlichen Kleber herzustellen, war das Anliegen von Natalie Eckl und Fabienne Geiger (Klasse 9b). Ziel war es, einen Kleber zu erarbeiten, der keine der aus den handelsüblichen Klebern bekannten ungesunden Chemikalien enthält und risikolos beispielsweise über die Finger in den Mund gelangen kann. Die beste Klebewirkung hatte letztendlich ein Gemisch aus Wasser, Mehl, Natron und Sirupzucker.


Luftaufnahmen von größeren Menschenmengen im Stadion, auf Volksfesten oder öffentlichen Plätzen kennt jeder. Wie aber kann beispielsweise die Polizei feststellen, wie viele Leute genau sich auf dem jeweiligen Bild befinden, ohne einzeln nachzählen zu müssen? Unter diesem Aspekt haben sich Hannah Willnecker, Svenja Wendl und Hannah Hundsrucker aus der Klasse 5b dem Thema „Abschätzung von Menschenmassen durch Parkettierung“ gewidmet. Zur Berechnung verwendet haben die beiden Schülerinnen die mathematischen Formeln des Physikers Enrico Fermi.


Den Energieverbrauch von Gebäuden, in denen Leute einen großen Teil ihrer Zeit verbringen, haben Lucy Rossberg, Sabine Salzberger und Pauline Moosburger aus der Klasse 9a unter die Lupe genommen. Näher betrachtet haben die drei dafür unter anderem die Verbrauchszahlen von Schulen, Einfamilien- und Reihenhäusern - alles unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes.


Gedanken um „Grüne Energie“ haben sich Simon Harbeintner und Sophia Schneider aus der Klasse 9a gemacht. Dafür haben die beiden Apparaturen entworfen, die, angetrieben durch im Fallrohr fließendes Regenwasser oder die Abluft im Kaminschacht, Lithium-Akkus oder Batterien neu laden.


Durch diese Forschungs-Aktivitäten sollen die Schüler „das wissenschaftliche Arbeiten kennenlernen“, sagt Matthias Hanauer. Ob die kleinen Nachwuchsforscher auch die Jury an der Uni Passau überzeugen können? Die Antwort gibt es Anfang März auf dem Campus in der Dreiflüssestadt.

Runde 2016

Zehn Realschüler bei „Jugend forscht“

Schülerprojekte: Ein biologischer Blumentopf, ein Würfel der Licht bündeln soll und ein Kleidungstest

Florian Kammermeier 

Landau. „Es muss nicht jeder versuchen, den ersten Platz zu holen. Wichtiger ist, dass ihr wissenschaftliches Arbeiten kennengelernt habt“, erklärt Studienrat Matthias Hanauer. Es sind noch drei Wochen, bis am 3. und 4. März der Regionalentscheid von „Jugend forscht“ an der Uni Passau ausgetragen wird. Im Physikraum der Viktor-Karell-Realschule bereitet Hanauer die jungen Forscher vor.

In einem Wahlfach und in ihrer Freizeit haben die elf Schüler Projekte geplant und umgesetzt, alle aus dem Bereich der sogenannten MINT-Fächer, die an der Realschule unterrichtet werden. Darunter fallen Mathematik, Informatik, Biologie, Physik und Chemie.

Um Biologie und Umweltschutz kümmerten sich Simon Kleeberger und Christoph Adam aus der 7d. Sie probierten sich an der Entwicklung eines biologisch abbaubaren Blumentopfes. „Damit Plastik nicht immer Umwelt und Meere verschmutzt“, wie Simon erklärt. Geformt ist ihr Topf aus Gelatine und Biomüll aus der Küche. Ausgehärtet und formstabil ist er schon, auf lange Zeit testen sie noch, wie schnell er sich zersetzt. Ein Problem gibt es aber am Topf, das Simon schon ausgemacht hat: „Er stinkt.“

Jonas Damböck aus der 7a tritt schon das zweite Mal an. Er versucht Energiegewinnung zu optimieren, indem er Licht bündelt – voriges Jahr mit einem Schirm, dieses Jahr mit einem Würfel aus Spiegeln und beschichtetem Glas. Dieses lässt Licht von einer Seite durch und spiegelt es von der anderen. Beim Experimentieren musste er feststellen, dass die Scheiben auf der Seite weniger Licht durchlassen, auf der mehr ankommt, also außen. Er improvisierte, schnitt Löcher in die Seiten und stellte dann fest, dass die Solarzellen am meisten Strom generieren, wenn statt seinem Würfel nur ein Spiegel hinter den beiden Zellen steht und das Licht reflektiert. „Da habe ich mich geärgert“, sagt er. Trotzdem wertete er seitenweise Ergebnisse aus. „Im kommenden Jahr trete ich wieder an“, ist er sich sicher – dann mit Verbesserungen.

Werkstoffe getestet haben Benedikt Nürnberger und Benno Häusler aus der 6b. Sechs Baustoffe wie Stein, Styropor und Schaumstoff leimten sie auf Holzplatten und testeten sie in drei Kategorien: Brennen, Schwimmen und Brechen. Bei den letzten beiden sind die Ergebnisse uneindeutig, alle schwimmen und keiner zerbrach unter Bennos Gewicht. Aber: Schaumstoff brennt am besten.

Ebenfalls mit Feuer arbeiteten Sophia Nürnberger und Marlene Moosburger aus der 6b. Sie testeten wie Stoffe brennen, die sie mit verschieden Deo-Sorten eingesprüht haben. Ihr Ergebnis: Baumwolle brennt stark und der Badeanzug fing sogar an zu schmelzen.

Noch wenig greifbar sind die Ergebnisse von Theresa Busch und Dilara Sayar aus der 8d. Gemeinsam programmieren sie ein Lernprogramm für Englischvokabeln. Trotz vieler Arbeits- und Programmierstunden ist es aber noch nicht abgeschlossen. Mit schuld sei ihr russisches Arbeitsprogramm „Milan“, erklären die beiden. Der Betreiber verkündete kürzlich, dass das Programm mit einem Virus zu kämpfen habe.

Seitenweise Berechnungen wird die Jury von Elias Plendl und Selina Zellner aus der 10e zu Gesicht bekommen. Diese berechneten die Form und Steigung der Skisprungschanze in Innsbruck von Zaha Hadid.

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Bester Beitrag in ganz Niederbayern Realschüler Jonas Damböck hat Bezirksentscheid im Wettbewerb „Jugend forscht“ gewonnen Landau. (bb) Ein schwarzer Kasten bescherte Jonas Damböck, 13, einen großen Erfolg. Der Kasten war sein Projekt, mit dem er beim Bezirksentscheid zum Wettbewerb „Jugend forscht“ in Passau Anfang März antrat. Insgesamt waren 130 Teams an den Start gegangen, um in zwei verschiedenen Kategorien die besten Jungforscher zu küren. Und Jonas war der Beste bei den unter 15-Jährigen. Seit sechs Jahren beteiligt sich auch die Viktor-Karell-Realschule mit etwa fünf Teams immer am Bezirksentscheid. Lehrer Matthias Hanauer bietet dazu auch ein extra Wahlfach an, in dem die Grundlagen für die Projektarbeit gelegt werden. „Der Großteil der Arbeit muss zuhause passieren, die Schüler müssen Spaß daran haben, selbst zu experimentieren“, sagt Hanauer. Die Realschule legt schon seit einigen Jahren einen Schwerpunkt auf die Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern und wurde dafür auch als MINT21-Schule ausgezeichnet. Die Teilnahme an den Wettbewerben gehört da in jedem Fall mit dazu. Jonas Damböck war bereits zum zweiten Mal dabei. Im vergangenen Jahr räumte er bereits den Sonderpreis der Stadtwerke Passau ab. Jetzt reichte es sogar für den ganz großen Wurf. „Eigentlich hab ich nicht damit gerechnet, dass ich da irgendwas gewinne, deshalb freue ich mich um so mehr“, erzählt der 13-Jährige und strahlt übers ganze Gesicht. Beschäftigt hat sich Jonas ebenfalls mit Strahlen. Mit Sonnenstrahlen nämlich. Er wollte herausfinden, wie er daraus am besten Strom erzeugen kann. Und der Kasten sollte ihm dazu dienen. Doch ein erster Versuch mit reflektierender Fensterfolie scheiterte: Komplette Fenster mussten her. Dann mussten nur noch die Spiegel richtig platziert werden. Doch der Kasten brachte nicht den gewünschten Effekt. „Am besten war eine doppelte Solarplatte samt spiegelnder Rückwand räumte der junge Forscher ein. Das hatte er in langwierigen Berechnungen festgestellt. Zwei Tage lang präsentierte er sein Projekt auf dem Entscheid in Passau. Eine halbe Stunde dauerte das Gespräch mit der Jury. „Die wollten eigentlich alles wissen: Warum ich das Projekt angepackt habe, wie die Arbeit daran abgelaufen ist oder wie ich Probleme gelöst habe“, erinnert sich der 13-Jährige an das Gespräch. Und er konnte die Jury von sich überzeugen und sich so den ersten Platz sichern. Vor allem die besonnene Herangehensweise sowie die Problemlösung gefiel den Juroren. Doch jetzt geht es für Jonas Damböck natürlich weiter: Mitte April steht der Landesentscheid in Dingolfing an. Auch dort will der 13-Jährige eine gute Figur abgeben, aber große Chance rechnet er sich dort nicht aus. „Dabei sein ist alles“, lautet sein Motto für die Veranstaltung. Aber schon einmal hat er gezeigt, dass sein Projekt überraschen kann. Eins steht für ihn aber auf jeden Fall schon heute fest: Im nächsten Jahr beteiligt er sich wieder am Wettbewerb, um ein neues Projekt auf den Weg zu bringen. Vielleicht hat er ja dann wieder einen so großen

 

Runde 2015

Vier Preise bei „Jugend forscht“

Realschule Landau erfolgreich beim Regionalentscheid

Landau/Passau. Mit fünf Teams der Viktor-Karell-Realschule trat Betreuungslehrer Matthias Hanauer zusammen mit mehreren Eltern die Fahrt nach Passau an, um beim Regionalentscheid des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ teilzunehmen. Gleich vier Teams konnten dabei die Jury überzeugen, sodass die Landauer Realschule erneut zu den erfolgreichen Realschulen in Niederbayern gehörte. 

Mit ihrem Experiment „Schnee- und unfallfrei im Winter“, erzielten Lennart Weinzierl (6a), Temur Ansari (6b) und Alexander Ellert (6b) den beachtenswerten zweiten Platz in der Kategorie Physik. Sie betonierten zwei verschiedene Rohre ein und pumpten Grundwasser hindurch. Zusätzlich wurden mehrere Thermometer mit einbetoniert. An kalten, verschneiten Wintertagen wurde die Versuchsanordnung über Nacht ins Freie gestellt. Die Schüler beobachteten, dass an der Oberfläche kaum Schnee liegen bleibt und sich auch kein Glatteis bildet. Das verwendete Kupferrohr zeigte noch bessere Ergebnisse als das Kunststoffrohr. Da der Versuch mit Grundwasser betrieben wurde, entstanden lediglich Stromkosten. Die Jury zeigte sich sehr beeindruckt, dass mit nur wenigen Cent pro Nacht viele Unfälle vor der verschneiten Haustür vermieden werden könnten. 

Für ihre Arbeiten rund um erneuerbare Energien erhielten gleich zwei Schüler den Sonderpreis der Stadtwerke Passau. Fabian Ilg (9b) klebte auf eine Handtasche eine Solarplatte. Im Inneren verbaute er eine Handyladestation, die nur sehr wenig Platz benötigt. So kann jederzeit das Handy mit umweltfreundlicher Sonnenenergie aufgeladen werden. Als Ausblick könnte sogar noch ein Kühlfach eingebaut werden, welches mit der überschüssigen Energie betrieben werden kann. Jonas Damböck (6e) verwendete bei seinem Experiment eine Art Parabolspiegel, den er im Inneren mit Alufolie verkleidete. Im Brennpunkt baute er eine Solarplatte ein. Dadurch kommen die Sonnenstrahlen gebündelt an der Solarplatte an und es entsteht ein Vielfaches an Strom. Unter verschiedenem Lichteinfall maß er die Menge des entstandenen Stromes und präsentierte sie in einem Diagramm.

Einen weiteren Sonderpreis erhielten Andreas Grasmeier, Tobias Büchner und Daniel Büchner (alle 8b) für ihre Programmierung einer App. Da heutzutage viele Schüler häufig übers Smartphone ins Internet gehen, hatten sie die Idee, die Schulhomepage als App zu programmieren. Allerdings ist die Freischaltung der App mit großen Kosten verbunden, so dass das Forscherteam sein Projekt leider nicht fertigstellen konnte. Trotzdem lobte die Jury die erstaunliche Leistung der Achtklässler. 

MINT-Koordinator Matthias Hanauer war sehr erfreut, dass seine Schützlinge wiederum so gut abgeschnitten hatten. Alle teilnehmenden Gruppen sind auch am Tag der offenen Tür anwesend und werden dort ihre Versuche der Öffentlichkeit präsentieren.

Erfolgreiche Teilnehmer der Landauer Realschule bei „Jugend forscht – Schüler experimentieren“: MINT-Koordinator Matthias Hanauer mit den prämierten Forscher-Teams.

 

Von der Fußbodenheizung bis zur eigenen App Junge Tüftler präsentierten Erfindungen im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ Landau. (bb) „Die Schüler sollen vor allem für Technik begeistert werden“, so beschreibt der MINT-Koordinator der Realschule, Matthias Hanauer, die Zielsetzung des Wahlfaches „Jugend forscht“. Und diese Begeisterung ist scheinbar auch auf seine Schützlinge übergesprungen. Mit fünf Teams beteiligen sich die Landauer am Regionalentscheid des Wettbewerbs, der am 5. und 6. März in Passau stattfindet. Den Ideen der Schüler waren keinerlei Grenzen gesetzt und so entstanden durchaus sehenswerte Projekte. Eine Fußbodenheizung für Gehwege, die Schulhomepage als App für das iPhone oder ein transportabler Handyakku für die Handtasche waren einige der Projekte, die sich die jungen Forscher ausgedacht hatten. Gemeinsam hatten sie alle, die Freude am Tüfteln. „Es macht einfach Spaß, etwas zu erfinden“, meinte etwa Temur Ansari. Er hatte mit seinen zwei Freunden Lennart Weinzierl und Alex Ellert eine Fußbodenheizung für den Gehweg entwickelt. „Sinn unseres Projektes ist es vor allem, dass sich alte Menschen auch im Winter auf die Straßen trauen können, ohne Angst vorm Hinfallen haben zu müssen“, erklärt Alex. Und sie hatten sich einiges einfallen lassen, dieses Projekt umzusetzen. Allein mit Grundwasser solle diese Heizung betrieben werden, dieses wird direkt unter dem Teer durch Rohre gepumpt und so die Oberfläche erhitzt. „Wir haben auch herausgefunden, dass hier ein Kupferrohr viel besser wirkt als ein Kunststoffrohr“, erzählt Lennart. Und auch die Energiewende war ein Thema bei den Schülern, so schafften es alleine drei Gruppen, die Kräfte der Natur für ihre Vorhaben auszunutzen. Fabian Ilg hatte sich eine Frauenhandtasche geschnappt und diese mit Solarzellen ausgestattet. „Dann habe ich diese mit einem Akku verbunden und jetzt kann ich jedes beliebiges USB-Gerät einfach aufladen“, erklärt er seine portable Ladestation. Fabian schiebt jedoch schmunzelnd hinterher, dass das gleiche Prinzip auch bei Rucksäcken oder auf der Kleidung funktioniert. Ebenfalls das Licht der Sonne ausgenutzt hat Jonas Damböck. Dieser hat es sich zum Ziel gesetzt das Sonnenlicht zu bündeln und dadurch Energie zu erzielen. „Ich wollte ein System entwickeln, das eine flächendeckende Nutzung der Sonnenenergie ermöglicht, ohne selbstdrehende Solaranlagen zu montieren“, versucht er seine Beweggründe aufzuzeigen. Um dies zu erreichen hat er versucht mit einem Regenschirm das Licht zu bündeln und auf eine Solarzelle zu projizieren. „So kann auch in einem schrägen Winkel noch erheblich viel Strom gewonnen werden“, ist er überzeugt. Um den heimischen Geldbeutel zu schonen, haben Simon Kleeberger und Noah Dröst eine Testanlage für Dämmstoffe entwickelt. In einem Kästchen sind zwei Kammern eingebaut, wenn nun die Wärmelampe im „Inneren“ eingeschaltet wird, kann gemessen werden, wie hoch die Temperatur im „Außenbereich“ ist. „So haben wir auch herausgefunden, dass Styropor bei weitem besser dämmt, als beispielsweise ein Rollladen“, führt Simon aus. So könnten sich die Haushalte jede Menge Kosten für die Heizung sparen argumentierten die beiden für ihr Projekt. Ein eher technisches Projekt versuchte die fünfte Gruppe in Angriff zu nehmen. Daniel und Tobias Büchner sowie Andreas Grasmeier machten sich daran, aus der schuleigene Homepage der Viktor-Karell-Realschule eine App für das iPhone zu basteln. „Ich möchte nach der Schule mal Programmierer werden, da hat es sich sehr gut angeboten, dieses Projekt zu wählen“, erklärt Andreas. So habe man alle Informationen bereits am Handy und müsse auch nicht immer ins Internet gehen. Aktuelles aus dem Schulleben, Informationen zum Übertritt und vieles mehr soll hier dem Nutzer zur Verfügung stehen. „Vielleicht gibt es die App ja irgendwann zu kaufen, das wäre klasse“, hofft Daniel. Im Moment sei dies vor allem an Geldgründen gescheitert, schiebt Andreas nach. Ob sich die Arbeit der einzelnen Teams ausgezahlt hat, wird sich in der kommenden Woche in Passau entscheiden: Der Sieger des Regionalentscheides darf anschließend am Bayernwettbewerb teilnehmen. Vielleicht ist ja ein Team der Realschule Landau mit dabei. 

Landauer Zeitung (24.02.2015)

Runde 2014

Biokleber, Tropenholz und Landau-Check
Gute Platzierungen für Realschule Landau bei Regionalentscheid Jugend forscht

Landau/Passau. Mit sieben Teams der Viktor-Karell-Realschule Landau trat Betreuungslehrer Matthias Hanauer die Fahrt nach Passau an, um beim Regionalentscheid des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ teilzunehmen. Gleich drei Teams konnten dabei die Jury überzeugen, sodass die Viktor-Karell-Realschule erneut zu den erfolgreichen Realschulen in Niederbayern gehörte.

Mit ihrem Experiment, wie man aus Baumharz eine Art „Biokleber“ herstellt“, erzielten Stefanie Etzel, Alexandra Weber und Michelle Radwan (alle Klasse 7b) den beachtenswerten zweiten Platz in der Kategorie Chemie. Sie besorgten sich das Baumharz aus einem Sägewerk und vermischten es mit Gummibärchen, Zuckerwasser und anderen klebrigen Substanzen. Anschließend untersuchten sie, wie stark die neuen „Kleber“ klebten. Ziel war es, dadurch künstliche Kleber zu ersetzen. Mit dieser Platzierung waren die Mädchen die besten Realschülerinnen Niederbayerns.

Sonderpreise erhielten zwei weitere Forschergruppen: Hannah Rockinger und Jasmin Feyrer (Klasse 6d)  für ihre Versuchsreihe, ob man Hölzer des Tropischen Regenwaldes durch einheimische ersetzen könnte. Dabei experimentierten sie, ob die einheimischen Hölzer in Stabilität und Preis gegenüber den Tropenhölzern mithalten können. Für ihren „Check“, ob Landau eine behindertenfreundliche Stadt ist, erhielten Gülsüm Yaldir und Julia But (Klasse 6d) ebenfalls einen Sonderpreis. Sie erforschten mit einem Rollstuhl, ob wichtige Landauer Einrichtungen ohne Probleme zu erreichen sind. Ihre Ergebnisse präsentierten sie auch dem Bürgermeister Josef Brunner, der sichtlich angetan war von der Arbeit.

MINT-Koordinator Matthias Hanauer zeigte sich sehr erfreut, dass seine Schützlinge wiederum so gut abgeschnitten hatten. Er wertete die Tatsache, dass alle Preisträger Mädchen sind, als Folge des wachsenden Technikinteresses der Schülerinnen und insbesondere als Folge der Einführung der Forscherklassen in der 5. Jahrgangsstufe.

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Erfolgreiche Teilnahme der Landauer Realschule bei „Jugend forscht – Schüler experimentieren“: MINT-Koordinator Matthias Hanauer mit seinen drei Forscherinnen-Teams.

 

Von der Lasershow bis zum Perpetuum mobile


Sieben Teams der Viktor-Karell-Realschule präsentieren ihre Projekte für Jugend forscht – Regionalentscheid Ende Februar in Passau.

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Landau. Da dürfen sich die anderen Schulen warm anziehen, wenn die Schüler der Viktor-Karell-Realschule ihre Projekte beim Niederbayerischen Regionalwettbewerb von Jugend forscht, der am 27. und 28. Februar in Passau stattfindet, vorstellen. Am gestrigen Donnerstag präsentierten die Fünft- bis Achtklässler ihre Wettbewerbsbeiträge, die sie jeweils in Teams entwickelt haben.

„Wir haben sowohl technische Projekte als auch Beiträge aus dem sozialen Bereich“, berichtete der betreuende Lehrer Matthias Hanauer. Korbinian Stoiber, der jüngste Teilnehmer am diesjährigen Wettbewerb, hat eigens eine Lasershow entwickelt. Professionell stellte er sein Modell vor. „Durch die Geschwindigkeit nimmt das menschliche Auge den Laser nicht mehr als Punkt, sondern als Kreis wahr“, erklärte er und streute dabei Fachvokabular ein: „Da vorne habe ich einen Kondensator dazwischen geschaltet, weil ich Gleichstrom brauche.“

Julia But und Gülsüm Yaldir dagegen haben fünf Einrichtungen in Landau – darunter das Kino und die Bücherei – auf ihre Behindertenfreundlichkeit überprüft und die Ergebnisse ausgewertet. „Die negativen Punkte wollen wir dem Bürgermeister erläutern.“ Mit einem solarbetriebenen Auto wollen Jannik Lichtinger, Heinrich Meringer und Nico Schorn ins Rennen gehen. „Wir setzen das Auto mit einem Windrad in Bewegung, auf der Motorhaube ist eine Solarplatte angebracht“, erklärten sie.

Ein Spaziergang im Wald hat das Team von Alexandra Weber, Michelle Radwan, Stefanie Etzel und Isabell Neuer auf die Idee gebracht, einen natürlichen Kleber aus Baumharz herzustellen. Um zu testen, wie hoch die Klebekraft ihrer Erfindung ist, haben sie zwei Holzstücke zusammengeleimt und ähnlich einer Zugwaage verschiedene Gewichte angehängt. Auch bei Max Winner und Johannes Bentloher stand die Natur Pate. Die beiden testeten, wie sich Stoffe ohne Chemie, nur mit Naturfarben einfärben lassen. „Entscheidend ist, dass man die Farben auch fixieren kann, sonst gehen sie beim Waschen sofort raus“, schilderten die beiden Jungforscher.

Mit alten Joghurtbechern, Fahrradspeichen, Dosen und Kanistern haben Johannes Hirtreiter, Bastian Ertl und Leon Hahn ein Perpetuum mobile gebaut, das mithilfe eines Dynamos Strom erzeugen soll. „Unser Lehrer hat uns auf die Idee gebracht, dann haben wir selbst etwas experimentiert.“ Urwaldholz vermeiden – das ist das Thema von Jasmin Feyrer und Hannah Rockinger. Die Schülerinnen haben verschiedene Holzarten auf ihre Widerstandsfähigkeit getestet und sind zu dem Ergebnis gekommen, „dass die Eiche am meisten aushält und man deshalb nicht unbedingt wertvollen Regenwald abholzen muss“.

Am 27. Februar werden die Landauer Jungforscher ihre Projekte im Foyer des Audimax der Universität Passau aufbauen. Im Laufe des Tages müssen sie dann der Jury Rede und Antwort stehen. Die Sieger des Regionalentscheids werden dann am Tag darauf gekürt. 

(Von Norbert Pangerl, Landauer Neue Presse, 07.02.2014)

 

Runde 2013

Landau/Passau. Die Viktor-Karell-Realschule war dieses Jahr besonders stark auf dem Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Passau vertreten. Drei der acht Gruppen, geleitet von Physiklehrer Matthias Hanauer, kehrten nun erfolgreich zurück. Platz drei im Bereich Physik erzielten Egor But und Alexander Karl (beide aus der Klasse 7 a). Sie wiesen die Abhängigkeit der Stärke eines Magneten von Temperatur und Feuchtigkeit nach. Dabei überlegten sie sich zuerst eine Versuchsanordnung und werteten schließlich ihre Messergebnisse in mehreren Tabellen aus. Auch zwei Sonderpreise gingen an die Landauer Realschule. Max Winner (ebenfalls 7 a) wurde für dem Bau einer Solaranlage, die aus Regenwasser durch Verdunstung Trinkwasser gewinnt, ausgezeichnet. Im Bereich Technik siegte das Jungforscher-Team aus der 6 e: Stefan Kaltenberger, Bastian Ertl und Daniel Wagner überzeugten mit dem Bau eines Regenschirmes mit Beleuchtung. Alle Wettbewerbsteilnehmer kamen mit sehr positiven Eindrücken aus Passau zurück, da sie dort Kontakte zu ihren Mitbewerbern knüpfen und Anregungen für ihre nächsten Forschungsthemen sammeln konnten.

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Runde 2012

Landau. Einen hervorragenden Erfolg erzielten Schülerinnen der Viktor-Karell-Realschule beim Wettbewerb „Jugend forscht" und „Schüler experimentieren". Beim niederbayerischen Regionalentschied in Passau erreichten zwei Teams der Landauer Jungforscher einen zweiten Platz und einen sensationellen ersten Platz beim wichtigsten und größten Nachwuchsforschungswettbewerb Deutschlands.

Die Schülerinnen Eva Muncz und Doris Westermeier (beide 10e) traten in der Kategorie „Mathematik" an. Sie hatten die Landauer Bockerlbahnbrücke vermessen. Anschließend nutzten sie die Daten, um daraus Parabeln und Geraden zu errechnen. Mit ihrer hervorragenden Rechenarbeit sicherten sie sich den zweiten Platz und waren damit nicht nur die besten Realschüler in Niederbayern, sondern zugleich die besten Mädchen aller Schularten. Ebenfalls ein mathematisches Projekt hatten sich Franziska Bachmeier, Katharina Reseneder und Gina Stemp (alle 6b) ausgesucht. Am Ende der fünften Jahrgangstufe mussten sie im Unterricht eine Aufgabe mit Zahnrädern bearbeiten. Diese Aufgabe hatte ihnen so gefallen, dass sie sich über den Unterricht hinaus damit beschäftigten. Sie bauten die Zahnräder von Spielzeugautos und alten Weckern aus und berechneten dann, nach wie vielen Umdrehungen sich die Räder wieder genau an der Ausgangsposition treffen. Mithilfe von Primfaktorzerlegungen und kleinsten gemeinsamen Vielfachen konnten sie die Aufgaben lösen. Die Jury war von den Ergebnissen der Gruppe so sehr überzeugt, dass sie den sensationellen ersten Platz vergab. Damit sind die drei Mädchen die besten Mathematik-Jungforscher Niederbayerns. Sie dürfen nun zum Landesentscheid fahren, der im BMW-Pavillon in Dingolfing stattfinden wird. Insgesamt war die Realschule Landau die erfolgreichste Forscherschule unserer Gegend und hat somit ihren Ruf als MINT-Schule wieder einmal bestätigt.

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Runde 2011

 

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