MINT-freundliche Schule

Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist gefährdet durch den Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das heute schon eine Wachstums- und Innovationsbremse verursacht – mit steigender Tendenz.

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 MINT-freundliche Schule

Wieder “MINT-freundliche Schule”

Landauer Realschule wurde erneut ausgezeichnet

Landau. Am Dienstag wurden in Freising 74 Schulen aller Schularten aus Bayern als „MINT-freundliche Schulen“ für ihre Schwerpunktsetzung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geehrt. Eine davon ist die Viktor-Karell-Realschule, die zu den 40 Schulen gehört, die sich erfolgreich zum zweiten Mal um den Titel beworben hatten.

Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft des Kultusministers Dr. Ludwig Spaenle sowie der Kultusministerkonferenz. Thomas Sattelberger, Vorsitzender der wirtschaftsnahen Bildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“ (auf dem Bild rechts) lobte das Engagement der Landauer Realschule: „Die ganze Schulgemeinschaft, ihre Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Partnerunternehmen sind bemüht, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu gewinnen, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht.“

Geschäftsführer Dr. Christof Prechtl, Leiter Abteilung Bildung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht hochqualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Bereits im Jahr 2020 werden mehr als 230.000 Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt in Bayern fehlen. Um diesem Mangel entgegen zu wirken, benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die MINT-freundlichen Schulen beweisen, dass sie die MINT-Fächer besonders im Blick haben und sich für den MINT-Nachwuchs engagieren.“

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Viktor-Karell-Realschule wurde auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlief einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Seit einigen Jahren hat sie sich mit einer großen Vielfalt an Aktivitäten, u. a. Forscherklassen, Girls‘ Day Akademie für Mädchen oder Robotik als MINT-freundliche Schule etabliert. Auf der Homepage der Schule gibt es ständig aktuelle Informationen zu diesem Thema.

Wieder MINT-freundliche Schule: Schulleiter Robert Taitsch (2. von rechts), MINT-Beauftragter Matthias Hanauer (2. von links) und Schülerin Cheredade Stangl nahmen in Freising die Auszeichnung für die Landauer Realschule entgegen.